• ** Viele Unterschriften in Langenaltheim gegen die STRABS **

Am Donnerstag, 14.11.2013 fand ab 16:30 Uhr eine Sitzung des Wasserzweckverbandes rechts der Altmühl im Rathaus zu Langenaltheim statt.

Es ist zu berichten:

Der Vorsitzende begrüßte pünktlch die anwesenden 7 Verbandsräte, Herrn Scherm vom Planungsbüro und die anwesende interessierte Zuhörerschaft. Neben der Geschäftsführerin wohnte auch der Wasserwart der Sitzung bei, letzerer nur im öffentlichen Teil.

Ein Hauptpunkt war die Vorstellung der geplanten Investitionen über die nächsten 10 Jahre (2014-2023) - Die mögliche Investitionssumme beträgt 2 Millionen Euro, das bedeutet Ø 200.000 €/Jahr. Ermöglicht wird dies durch den derzeitigen Wasserpreis von € 1,96 zuzügl. MwSt., der für den nächsten Kalkulationszeitraum (2014-2017) nicht verändert wird! Obwohl dieser deutlich über dem Durchschnitt liegt, war in der Sitzung zu erkennen, dass dadurch die Wasserversorgung im Versorgungsgebiet Langenaltheim, Büttelbronn, Übermatzhofen, Rögling, Warching und Tagmersheim optimiert werden konnte und weitere notwendige Verbesserungen zur Sicherung der Bevölkerung mit Trinkwasser in Angriff genommen werden.

Im Einzelnen wurde für den nächsten Kalkulationszeitraum ausgeführt:
€ 150.000 wenn der Landkreis die Verlegung der Eisenbahnunterführung in Pappenheim veranlaßt
€ 140.000 für die Restsanierung des Hochbehälters
€ 200.000 für die Sicherstellung der Wasserversorgung in Tagmersheim
€ 180.000 freie Mittel und
€   50.000 Ausgleich der restlichen Unterdeckung aus den Jahren 2006-2009

Die Summe dieser Beträge von 720.000 € ist durch die Preisstabilität möglich und zeigt außerdem viel "Spielraum", da 25% (= 180.000 €) dieser Summe als freie Mittel zur Verfügung stehen. Diese "freien" Mittel werden sich im Kalkulationszeitraum noch erhöhen, da 2015 die Zinszahlungen für das Wasserwerk in Pappenheim wegfallen, damit das Darlehen getilgt ist und ab diesem Zeitpunkt der Wasserzweckverband keine Schulden mehr hat. Da alle Bauwerke des Wasserzweckverbandes elektrotechnisch, maschinentechnisch und mit Ausnahme der Restsanierung des Hochbehälters auch bautechnisch auf dem aktuellen Stand sind (dies bedeutet vor allem auch gesundheitstechnisch), dass der WZV eventuell vorgezogen in die Zukunft der Fernwirktechnik investieren kann. Hier würden sämtliche Signale technischer Natur zusammengefasst werden und Schaltungen zentral vom Gebäude des WZV am Bauhof, vom Laptop oder sogar vom Handy aus gesteuert werden können. Eine schnellere Reaktion zur Versorgungssicherheit bei technischen Störungen gibt es nicht! (geschätztes Kostenvolumen ca. 120.000 €). Der WZV geht mit der Zeit!

Für den laufenden Kalkulationszeitraum wurden die Ausgaben wie folgt dargestellt:
Hauptleitung in Pappenheim 200.000 € (geplant 350.000 €), pumpentechnische Erneuerung in Büttelbronn 100.000 € (wurden aus der nicht benötigten Plansumme für die Hauptleitung in Pappenheim realisiert), Hochbehältersanierung 192.000 €, Tagmersheim 60.000 €, Rögling 15.000 €, Übermatzhofen 15.000 €, Ausgleich der Unterdeckung aus 2006-2009 100.000 € und zur Anschaffung eines neuen Fahrzeuges 18.000 € (Summe nicht genannt - musste errechnet werden, war aber leicht möglich, da die Gesamtsumme von 700.000 € genannt wurde).

Durch unseren hohen Wasserpreis beträgt der Sonderrücklagestand z.Zt. 110.699 € - damit kann die Unterdeckung aus 2006-2009 von 160.000 € bis auf die Restsumme von 50.000 € ausgeglichen werden! Der "kümmerliche" Rest kann locker im Zeitraum 2014-2017 erwirtschaftet werden.

Zum Schluss der öffentlichen Sitzung war plötzlich die herrschende Harmonie getrübt - Der Wasserdruck im derzeitig bebaubaren Baugebiet "Reifwiesen" reicht gelegentlich (so habe ich das verstanden) nicht aus. Auch der Brandschutz in dieser Region ist sehr mangelhaft (seit Jahren bekannt) um nicht zu sagen ungenügend! Diese Mängel abzustellen würde für 3 Bauplätze ein Kostenvolumen von ca. 65.000 € ergeben. Diverse Schuldzuweisungen und interpretationsfähige Aussagen von der Gemeindeverwaltung - ein unfruchtbares hin und her.

Der Vorsitzende verabschiedete die Zuhörerschaft aus der sehr interessanten und informationsreichen Sitzung gegen 18.°° Uhr vor Beginn des "nichtöffentlichen" Teils. 

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