• ** Viele Unterschriften in Langenaltheim gegen die STRABS **

Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Langenaltheim fand heute die erste und zugleich "konstituierende" Sitzung des Wasserzweckverbandes rechts der Altmühl statt.

Der bisherige stellvertretende Zweckverbandsvorsitzende, Tagmersheims Bürgermeister Georg Schnell, eröffnete die Sitzung gegen 16.30 Uhr, begrüßte die Verbandsräte, insbesondere die "Neuen", die Geschäftsführung, den Wasserwart und die Zuhörer (2).

TOP 1: Wahl des 1. Vorsitzenden:
Nach Aufforderung des Sitzungsleiters kam von Bürgermeisterin Maria Mittl (Rögling) der Vorschlag für Werner Opitsch; Bürgermeister Maderer unterstützte diesen Vorschlag. Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: 9 abgegebene Stimmzettel (ein Verbandsrat kam erst zum TOP 2) 7 Stimmen für Werner Opitsch, 1 Stimme für Maria Mittl, 1 leerer Stimmzettel.
Damit galt Werner Opitsch als gewählt; dieser nahm die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen.

Sitzungsleiter Georg Schnell übergab dem neu gewählten Vorsitzenden des Wasserzweckverbandes Werner Opitsch das Wort und die weitere Leitung der Sitzung.

TOP 2: Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden:
Vorsitzender Werner Opitsch schlug Bürgermeister Georg Schnell vor. Die Wahl ergab das Ergebnis: 10 Stimmen für Georg Schnell; dieser nahm die Wahl an.

Bevor es in der Tagesordnung weiter ging, wurde die Verlegung der Sitzung erläutert. Nach der Satzung gibt es pro 30.000 m³ Wasserverbrauch 1 Verbandsrat, wobei die Berechnung anscheinend unterschiedlich durchgeführt wurde. So waren der Wasserzweckverband und die zuständige Rechtsaufsicht nicht einer Meinung. Die aktuelle Berechnung brachte nun das Ergebnis, dass Tagmersheim und Rögling jeweis 1 zusätzlichen Verbandsrat in die Versammlung entsenden.
Die Regelung sagt seit langem aus, dass jeweils die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Kraft ihres Amtes der Versammlung angehören und anschließend die 30.000er Regelung zum Ansatz kommt.
Kurioser Weise kam auch zum Ausdruck, dass die Zusammensetzung, bzw. die Größe der Verbandsversammlung sei mehr als 30 Jahren falsch war!

Nun kam aus der Versammlung der Wunsch, dass sich doch die Mitglieder der Verbandsversammlung vorstellen möchten, da ja doch einige neue Verbandsräte dazugekommen sind und nicht jeder jeden kennt! Die Wahlen zu TOP 1 und 2 haben aber bereits stattgefunden!

Die Reihenfolge der Vorstellung: Bürgermeister Alfred Maderer(Langenaltheim), Johann Dunz(Blossenau), Bürgermeister Georg Schnell(Tagmersheim), Joachim Lottner(Langenaltheim), Josef Margraf(Tagmersheim), 2. Bürgermeister Richard Kohl(Rögling), Bürgermeisterin Maria Mittl(Rögling), Vorsitzender Werner Opitsch(Langenaltheim), Werner Ruppert(Langenaltheim), Herbert Halbmeyer(Übermatzhofen).

TOP 3a: Mitglieder des Rechnungsprüfungausschusses:
Über die Vorgeschlagenen Josef Margraf, Richard Kohl und Werner Ruppert wurde abgestimmt. Die Ergebnisser ergaben jeweils 10:0.

(Übrigens die Mitglieder werden nicht gewählt, sondern nur über die Vorschläge abgestimmt, auch gibt es im Wasserzweckverband keine Enthaltungen, auch nicht bei Wahlen, bzw. Abstimmungen über die eigene Person!)

Als Rechnungsprüfer für die Wassergewinnungs- und -versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung wurde mit jeweils 10:0 über Maria Mittl und Alfred Maderer abgestimmt.

TOP 3b: Vertreter für die Gesellschafterversammlung:
Der Wasserzweckverband rechts der Altmühl entsendet 3 Vertreter zur Gesellschafterversammlung der Wassergewinnungs- und -versorgungs GmbH Pappenheim und Umgebung. Durch Beschluss vom 29.11.2005 wurde festgelegt, dass der 1. Vorsitzende und die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Tagmersheim und Rögling diesem Gremium angehören.
Dieser Beschluss führte bei der notwendigen Abstimmung über die drei Stellvertreter doch zu einer ausgedehnten Diskussion. Ging man 2005 davon aus, dass der Bürgermeister von Langenaltheim auch Vorsitzender des WZV wird, was aber auch bereits in der letzten Periode nicht der Fall war(dies kam jedoch nicht zur Sprache) war man letztendlich doch darin einig, neben den Vorgeschlagenen Josef Margraf und Richard Kohl nun auch Bürgermeister Alfred Maderer in die Abstimmung zu nehmen. Die Abstimmungen brachten jeweils das Ergebnis 10:0.

Der 1. Vorsitzende des Wasserzweckverbandes rechts der Altmühl gehört Kraft Amtes dem Aufsitzsrat der Gesellschaft an, vertreten wird er durch seinen Stellvertreter.

TOP 4: Anträge:
Der Versammlung lag ein Antrag der Gemeinde Langenaltheim vor, im Rahmen der Sanierung von 200m der Schillerstr. die Wasserleitung aus dem Jahre 1970 mit neuen Schiebern und dem notwendigen Gestänge zu versehen und die 15 Hausanschlüsse zu erneuern. Es wurde ein Materialaufwand von ca. 6.100 € genannt, sowie ein geschätzter Aufwand, wegen nicht möglicher Eigenleistung von 250 €/lfd. Meter = 50.000 €.
Da aber die Ausschreibung über die Strassenerneuerung bereits durchgeführt und vergeben wurde, die Erneuerung nur Sinn machen würde, wenn die gleiche Firma diese Arbeiten ausführen würde und auch nur der Sinn bei der Gesamtsanierung der Schillerstraße bis zum Schrandler Weg betont wurde, zog Bürgermeister Maderer den Antrag der Gemeinde Langenaltheim zurück.

Da nach Anschluss des Bauhofes an das Nahwärmenetz die Anbindung der Fahrzeughalle und die Gebäudeteile des Wasserzweckverbandes durch den Hof als nicht möglich dargestellt wurden, erhalten diese einen eigenen, separaten Anschluss an die Nahwärme. Die Übergabestation wird in den Räumlichkeiten des Wasserzweckverbandes angebracht und vor hier aus alle Gebäudeteile versorgt. Die Anschlusskosten wurden mit 900 € beziffert, das Angebot der Fa. Linner konnte laut dem Vorsitzenden nicht stimmen, so dass kein Gesamtpreis genannt werden konnte. Die Vorstellungen der Gemeinde, dass sich der Wasserzweckverband mit 20% an den Gesamtkosten beteiligt wurde daher bis zur nächsten Sitzung zurückgestellt. Gegen den sofortigen Anschluss kam kein Widerspruch.

Nach einigen kleineren Fragen aus der Runde, die einer Beantwortung zugeführt wurden, schloss der Vorsitzende die Sitzung gegen 17.40 Uhr.

Anmerkung: Nach dem der Verfasser über einige Dinge(auf detailierte Ausführungen wird verzichtet) doch sehr erstaunt war, ist zur Vollständigkeit anzumerken, dass ein "kleiner" Dank an die ausgeschiedenen Mitglieder des Wasserzweckverbandes angebracht gewesen wäre.

05.06.2014/GS

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