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                        "Ein gefährliches Spiel"

        

    Anfangs war es eigentlich nur ein belangloser und eher flapsiger Spruch: „Einer wollte nicht bezahlen, die anderen können nicht bezahlen“ – so eine Aussage in Büttelbronn über die Beteiligung von Altanliegern an den neuen Erschließungskosten des Baugebietes „Dornäcker“.

    Nach langwierigen und sicher auch kostenintensiven Planungen zum Baugebiet „Dornäcker“ im Gemeindeteil Büttelbronn ist man nun mit dem 8. Änderungsbeschluss wieder fast beim Anfangsstand und das nur um die Einbeziehung von Altanliegern bei den Erschließungskosten zu vermeiden.

    Wer die Berichterstattungen in der jüngsten Vergangenheit verfolgt hat oder nachliest, bemerkt, dass den Altanliegern angeblich Zusagen gemacht wurden, die geltendes Recht nicht zulässt. Eine Umgehung oder den Gesetzesbruch wollte man nun nicht mehr riskieren und plant wieder um mit doch weitreichenden Folgen.

    Kostenmehrungen und ein erheblicher Zeitverlust bis zur Gültigkeit des Bebauungsplanes sind nur ein Teil; dass die Grundstückskosten für das Baugebiet durch notwendigen Baulanderwerb steigen ist wohl eine „alternativlose“ Erfahrung. Diese ist für alle Baulanderwerber ab April 2015 schmerzhafte Realität. Ab diesem Zeitpunkt sind im gesamten Gemeindegebiet über 17% mehr für den Quadratmeter Grund zu entrichten. Ein kleiner Trost aus dem Gemeinderat: „Dadurch wird das Grundstück auch mehr wert“! Ob das der Bauwillige auch so sieht? Genauso unverständlich erscheint, dass durch die Umplanung bis zu 30% der Erschließungskosten eingespart werden, jedoch dies keine Auswirkung auf Bauwillige in Büttelbronn haben wird!

    Wer kann und darf im Vorfeld Zusagen machen, die so weitreichende finanzielle Auswirkungen auf die Bürger haben? Gibt es zwischenzeitlich Bürger und Bürger – die einen bestimmen, die anderen zahlen die Zeche? Wie schafft man es, soviel Einfluss auf Entscheidungen des Gemeinderates zu nehmen?

     

     

     

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Wieder ein heißer Abend im Sitzungssaal des Rathauses der Gemeinde Langenaltheim der nach der veröffentlichten Tagesordnung nicht vorgesehen war. Neben der Wärme gilt diese Wahrnehmung auch für die Sitzung. Um etwas Kühle und Umluft im Raum zu haben war ein Ventilator in einer etwas erhöhten Position platziert und sorgte spürbar für eine Brise frischen Winds.
Bürgermeister Alfred Maderer eröffnete pünktlich die 40. Sitzung und begrüßte den Gemeinderat und die Öffentlichkeit. Es wurde die ordnungsgemäße Ladung festgestellt, ebenso die Beschlussfähigkeit. Der Hinweis auf die übersandten Unterlagen für verschiedene TOP zur Vorbereitung auf die Sitzung fehlte nicht.
Mit der Tagesordnung bestand kein Einverständnis. Es gab einen Antrag von GR Friedrich Albrecht (CSU/PWG) den TOP 8 aus der nichtöffentlichen Sitzung im öffentlichen Teil zu behandeln. Der Sitzungsleiter führte aus, dieses wäre theoretisch möglich, die Beträge in den Tabellen und die Adressen müssten entfernt werden. Sogleich machte es sich (für die Öffentlichkeit unsichtbar) daran, die Ausarbeitungen für den Gemeinderat für den öffentlichen Teil vorzubereiten. Bedenken für die öffentliche Behandlung äußerte die Geschäftsleiterin Daniela Erdinger. Nach einigen Minuten waren die Änderungen entfernt.
Beschluss 12:0 – Der vorgesehene TOP 8 aus dem nichtöffentlichen Teil wird als TOP 5a öffentlich behandelt.

Von den Mitgliedern des Gemeinderates waren wegen Krankheit Josef Bauch und Georg Emmerling, sowie wegen Ortsabwesenheit Ralf Lotter entschuldigt. Es waren zwei Besucher  anwesend.
Protokollführer: Daniela Erdinger

TOP 1: Vorlage von eingegangenen bzw. evtl. noch eingehenden Bauplänen

  • Bauvoranfrage 22/2017:
    Barbara Unsorg, Lohbuck 1, Rehlingen, Anbau eines Rampenaufganges an einer bestehenden Scheune und Abstandsflächenübernahme.
    Die von der Gemeinde zu übernehmenden Abstandsfläche beträgt die halbe Straßenbreite.

    Beschluss 12:0 – Der Antrag wird genehmigt, das gemeindliche Einvernehmen ist für das Bauvorhaben erteilt. Die Abstandsflächen werden von der Gemeinde übernommen.

  • Bauantrag 23/2017
    Barbara Unsorg, Lohbuck 1, Rehlingen, Flur-Nr. 187/0, Errichtung einer Remise (Garage, Schlacht- und Kühlhaus).
    Der Bauantrag ist nach § 35 Abs. 1 nicht genehmigungsfähig, da dieser nicht mehr im Geltungsbereich der Außenbereichssatzung liegt.
    Es war jedoch einmal (ist schon sehr lange her) vermutlich ein Baukörper an dieser Stelle errichtet; ob der lange Zeitraum seit dem Abriss eine „Heilung“ ermöglicht ist nicht geklärt.
    GR Werner Opitsch (FW) regte an den „Schwarzen Peter“ an das LRA abzugeben und sich nicht mit der Bauwilligen anzulegen, denn der Gemeinderat kann beschließen was er will und das LRA macht auch was es will.

    Beschluss 12:0 – Das gemeindliche Einvernehmen für den Bauantrag wird erteilt, da trotz Außenbereichssatzung früher Wirtschaftsgebäude gestanden haben. Das Flachdach sollte durch ein Satteldach ersetzt werden.

TOP 2: Aufstellung des Bebauungsplanes „Südlich der Wemdinger Straße“ und 12. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren mit der Aufstellung des Bebauungsplanes durch die Stadt Monheim; Verfahren nach § 4 Abs. 1 BauGB

Beschluss 12:0 – Die Gemeinde Langenaltheim hat keine Einwände gegen die Aufstellung des Bebauungsplanes „Südlich der Wemdinger Straße“ und 12. Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren mit der Aufstellung des Bebauungsplanes durch die Stadt Monheim

TOP 3: Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für eine Bürger-PV-Anlage südlich von Langenaltheim

Am 13.7.17 fand ein Gespräch mit Verantwortlichen der NE-La GmbH & Co.KG, Geyer, Schinko, Hager und Ing. Vulpius statt. Da viele Ing.-Büros sich vor Arbeit nicht retten können und ein Engagement für dieses Projekt ausschlossen, erklärte sich Ing. Vulpius trotz voller Auftragsbücher bereit, die Ingenieursleistungen für das Projekt zu übernehmen.
(Anm.: Vielleicht half auch eine „Duz-Freundschaft“ etwas mit!)

Auf dem vorgesehenen Areal sind Flächen der Gemeinde verpachtet – ehemals an einen Josef Salomon (zwischenzeitlich verstorben) und nun an Glass, Wittesheim. Wegen anderer Pachtinteressen im Gemeindegebiet soll dieser gebeten („überredet“) werden, den bestehenden Pachtvertrag im PV-Gebiet aufzugeben; es handelt sich um die Größenordnung von 6.800 m², bzw. 3.900 m² für die die Gemeinde dann einen wesentlich höheren Pachtzins erhalten würde.

Bereits im Jahre 2009 stand in unmittelbarer Nähe schon ein Projekt dieser Art im Raum der Fa. INP. Aus dem städtebaulichen Vertragsentwurf (diesen bekommt man sonst nicht zu Gesicht, bzw. zu Gehör) von damals wurden auszugsweise genannt:

-          Einmalige Entschädigung für die Gemeinde Langenaltheim von 8.000 €

-          Gewerbesteuer soll ab dem 2. Jahr in Höhe von 8.000 € bis 16.000 € an die Gemeinde fließen

-          Eine Entschädigung für Wegebenutzung soll erfolgen

-          Für die Leitungsverlegung wird eine gestaffelte Gebühr erhoben

Was nun alles im Detail für das neue Projekt festgelegt wird ist noch nicht erarbeitet.

Für die PV-Grundstücke dürfte eine Grundsteuererhöhung stattfinden (bisher landwirtschaftliche Nutzung mit Grundsteuer A); die Einstufung erfolgt durch das Finanzamt. In diesem Zusammenhang wurde das Finanzamt angerufen zu prüfen, ob die Aufstufung bei den beiden Windkraftanlagen (Glöckel und Kugler) schon erfolgt ist. Es könnte möglicher Weise etwas mehr Geld in den "Gemeinde-Säckel" fließen.
(Anm.: Die Hebesätze A und B sind in Langenaltheim mit 450% festgesetzt)

Der weitere Zeitplan ist so vorgesehen:

-          17.10.2017 Beschluss des Gemeinderates über den Bebauungsplan

-          20.10. – 17.11.2017 1. Auslegung

-          November- oder Dezembersitzung des GR Abarbeitung von Einwänden

-          21.12.2017 – 2.1.2018 2. Auslegung

-          20.2.2018 Erlass einer Bebauungsplansatzung

-          Baubeginn April/Mai 2018

kein Beschluss

TOP 4: Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung (BGS/EWS) vom 28.11.2012

Ein Bürger hat gegen die Abwasserbescheid ab dem Jahr 2008 Widerspruch eingelegt mit der Begründung, dass die Gebührenberechnung falsch ist.

Der Widerspruchsbescheid des LRA für das Jahr 2008 wurde nun am 16.05.2017 vor dem Verwaltungsgericht Ansbach öffentlich verhandelt.
Es wurde festgestellt, dass der Kläger mit dem Vorwurf, die Gebühren sind falsch berechnet, recht hatte.

Die Sachverständige hat bei der Umrechnung von der Regelung "Frischwasserbezug" in die "Gesplittete Abwassergebühr" die Grundgebühren doppelt berechnet; so wurden 26.840 € nicht in Abzug gebracht.

Es wurde dem Vorschlag des Gerichts auf eine gütliche Einigung zugestimmt mit dem Ergebnis, der Kläger verzichtet auf eine aufwendige Neuberechnung der Gebühren, dafür erhält er eine Rückerstattung in Höhe der Grundgebühr von 36 €.

Die Kosten wurden durch das Sachverständigenbüro übernommen.

Die Gebühren waren richtig vom Sachverständigenbüro berechnet und kein Gebührenzahler hatte falsche Gebühren auf seinen Bescheid - so Bürgermeister Maderer. Nur durch die gerichtlich festgestellte notwendige gesplittete Abwassergebühr wurde 1 Bescheid falsch erlassen.

(Anm.: Wären alle Bescheide rechtmäßig nach der gesplitteten Abwassergebühr berechnet worden - was dann?)

Während der öffentlichen Verhandlung wurde der Gemeinde Langenaltheim nahegelegt, Regelungen, die in der zum 1.1.2013 in Kraft getretenen Abwassergebührensatzung getroffen wurden und rechtlich problematisch werden könnten, zu ändern.

Beschluss 12:0 – Die BGS/EWS-Satzung wird wie vorgetragen zum 01.01.2009 in Kraft gesetzt und tritt zum 31.12.2016 außer Kraft. Sie liegt dem Protokoll bei und ist Bestandteil des Beschlusses.

TOP 5 Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum:
Beteiligung der Gemeinde Langenaltheim am Einspruchsverfahren

Zurzeit beträgt die Aufteilung 50:50 der Gewerbesteuerzerlegung für die beteiligten Gemeinden. Dies soll in einem gemeinsamen Einspruchsverfahren geändert werden.

Beschluss: 12:0 – Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung im Rahmen des Einspruchsverfahrens ein Schreiben anzufertigen mit dem Auftrag auf eine 70:30 %ige Aufteilung der Gewerbesteuerzerlegung für den Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum zu Gunsten der Gemeinde Langenaltheim

 

Was die Öffentlichkeit nicht wissen sollte

 

TOP 5a: Baugebiet Reifwiesen I, Aufhebung des Beschluss vom 18.10.2016 über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen

Was war geschehen? In seiner 31. Sitzung am 18.10.2016 verabschiedete der Gemeinderat nichtöffentlich die Erschließungsbeiträge für die Grundstücke im Baugebiet "Reifwiesen I".

(Anm.: laut Auskunft der Rechtsaufsicht gehört ein solcher TOP grundsätzlich in den öffentlichen Sitzungsteil!)

So weit  - so gut!

Die Umstände, die zur heutigen nochmaligen Behandlung führten, konnten in der Sitzung nicht vernommen werden.

Kann man sich vorstellen, dass der Gemeinderat, unwissentlich oder sogar wissentlich, gegen geltendes Recht verstoßen hat? - Nicht möglich - sollte man denken!

Doch - und sogar heftig:

Die Gesamtausgaben für das Baugebiet in Höhe von 118.804,91 € wurden einfach mit einem Aufschlag von 20% = 23.760,98 € versehen. (Anm.: Hätte der Gemeindekasse bestimmt sehr gut getan). Schwuppdiwupp waren es dann gleich

142.565,89 €

die auf die 6 Grundstücke verteilt werden konnten.

Nach Gesetz und Ordnung hätten aber 10% der Gesamtausgaben = 11.880,49 € zu Lasten der Gemeinde abgezogen werden müssen!!!

Nun sprechen wir von einer Summe von

35.641,47 €
(statt 20% plus nun 10% minus)

die an die Grundstücksbesitzer zuviel abgerechnet wurden, bzw. abgerechnet werden sollten.

 

(Anm.: vereinfacht gerechnet, einfach 35.641,47 € geteilt durch 6 Grundstücke bedeutet das, jeder Grundstücksbesitzer hätte
5940,245 €  zuviel entrichten "dürfen")

 

Diese Berechnung und auch der am 16.10.2016 gefasste Beschluss war rechtswidrig!

Wo kann man die richtige Berechnung finden? - Natürlich im Online-Portal des Freistaates Bayern!

Einmal neben an geklickt - und schon hat man es amtlich!

Klicken auf "Beschreibung" und im Absatz 5 (in der Mitte) heißt es "Die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet ..... und müssen dabei nicht mehr als 10% der Erschließungskosten tragen.

Noch einfacher geht es wenn man die gemeindliche Erschließungssatzung hernimmt, in der alles geregelt sein muss - einschließlich des Anteils den die Gemeinde übernimmt. Diese Satzung ist im Verzeichnis des Ortsrechts auf der Homepage der Gemeinde jedoch nicht zu finden.

Was sagt uns das?

Was es sonst noch interessantes über Erschließungsbeiträge gibt ist hier zu finden:

             Vorbildlich:

Wer hat in der Gemeinde Langenaltheim den Schneid dazu, den Bürger über das Ohr zu hauen? Und das in einer Größenordnung die Bauwilligen schon das Wasser in die Augen treiben kann!
Verschlimmernd kommt hinzu dass die Grundstückseigentümer dem Kostenbescheid glauben müssen(!) und keine Möglichkeit der Kontrolle haben. Wie fühlen sich die Grundstückseigentümer wenn diese erfahren das sie betrogen wurden, bzw. werden sollten?

Beschlossen hat es der Gemeinderat - wissentlich oder unwissentlich - das kann nicht die Frage sein. Erschließungsbeiträge werden nicht in jeder Sitzung entschieden; teilweise nicht mal in einer Wahlperiode. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung auf die Tagesordnung und auch den Mut zu fragen, wäre diese Ungeheuerlichkeit vermeidbar gewesen.

Der Sachverhalt wurde behandelt wie wenn alles normal wäre - einfach einen rechtswidrigen Beschluss korrigieren und gut ist es.
Es war weder Betroffenheit, Reue, Einsicht oder eine Entschuldigung zu vernehmen - wie schon angeführt - einfach alles normal.
(Schon mal was von politischer Verantwortung gehört?)

Nein - ganz normal war es nicht - es war im öffentlichen Teil - und das war gut so, außerdem rechtlich sogar richtig!

und nun auch das noch:

Neben der rechtswidrigen Berechnung hat sich nun auch noch die abrechenbare Fläche verändert - aber nicht zum Vorteil der Grundstückseigentümer im Baugebiet "Reifwiesen I".

Die Abrechnungsfläche hat sich verringert von 5.420,57m² auf 5.111,67m² - dies bedeutet in Zahlen:

der abrechenbare Erschließungsbeitrag für die abrechenbaren Flächen erhöht sich auf 20,919768 €/m². Auf die Grundstücksgröße bezogen erhöht sich der sog. "effektive" Erschließungsbeitrag, das ist der Beitrag pro m²/Grundstücksfläche, von 25,64 €/m² auf 27,20 €/m² (das sind 6,08 %), bzw. für Eckgrundstücke von 17,10 €/m² auf 18,13 €/m² (oder 6,02%).

Beschluss 11:0 ohne GR Friedrich Albrecht wegen persönlicher Beteiligung – Der Beschluss vom 18.10.2016 wird aufgehoben. Der Erschließungsbeitrag wird auf 20,919768 €/m² festgesetzt.
Die Überzahlung für die Herrnstr. 56 wird zurückerstattet.
Für die Flur-Nr. 431/0 ist die Endabrechnung erledigt; Fehlbeträge gehen zu Lasten der Gemeinde da dieses Grundstück abgelöst wurde.
Die Entwässerung über das Baugebiet „Reifwiesen II“ wird nach Abschluss der Baumaßnahme nachberechnet wegen der Einleitung in das Regenrückhaltebecken und kann zwei Anwesen treffen.

 

... und das alles sollte die Öffentlichkeit nicht wissen!

 

(Anm.: Ob nun alles der Richtigkeit entspricht entzieht sich unserer Kenntnis - aber man muss ja nicht alles Glauben was man bezahlen soll. Unser Mitgefühl gilt bereits heute den zukünftigen Grundstückseigentümern in den Baugebieten "Dornäcker" (Büttelbronn), "Reifwiesen II" (Langenaltheim) und "Steingasse West" (Rehlingen).

TOP 6: Anträge, Anfragen und Bekanntgaben gem. § 28 der GeschO

  • Kirchweih 2017:  Nachbesprechung fand am 10.7.2017 statt. Es wurde ausgeführt der unglückliche Verlauf während der Vorbereitungszeit in Bezug auf die Bewirtung, der kleinere Auto-Skooter (wobei in diesem Jahr die Fahrgeschäfte allgemein etwas kleiner ausfielen). Die Kritik, dass die Jugendfeuerwehrkapelle nicht erwähnt wurde, lag daran, dass sich das Gasthaus Lamm nicht finanziell an der Werbung des Festla-Vereins beteiligt hat.
  • Haushalt für 2017: Dieser wurde durch das LRA genehmigt.
  • Kirchberg Büttelbronn: Dem Ing.-Büro Hasselmeier wird eine Frist bis zum 26.7.2017 zur Fertigstellung der notwendigen Unterlagen gesetzt.
  • SABS: Vor kurzem fand eine Info-Veranstaltung des Bay. Gemeindetages zur Straßenausbaubeitragssatzung (SABS) statt. Zu dieser war auch der Vorsitzende des WZV rechts der Altmühl, Werner Opitsch, eingeladen. Mustersatzungen werden an die Fraktionsvorsitzenden übersandt.
  • nochmal Haushaltsplan 2017: Mit Schreiben vom 29.6.2017 (bei der Gemeinde eingegangen am 10.7.2017) wurde der verabschiedete Haushalt für das Jahr 2017 durch die Rechtsaufsicht genehmigt. Der Erlass der SABS (Einmalbeiträge oder wiederkehrende Beiträge) wird bei weiteren Darlehnsaufnahmen spätestens ab dem Haushaltsjahr 2018 zur Auflage gemacht.
    Der HH-Plan liegt vom 11. – 18.7. zur öffentlichen Einsichtnahme aus!
    (Anm.: Am Sitzungstag war bereits der 18.7.2017)
  • Nochmal SABS: Bis September oder Oktober machen sich die Fraktionen über eine Satzung zur Einführung der SABS Gedanken; die Einführung und Verabschiedung einer solchen Satzung wird zum Jahresende, bzw. vor der Abgabe des Haushaltsplanes für 2018 erfolgen müssen.
    73 bis 75% der bayerischen Gemeinden haben bereits eine solche Satzung. GR Werner Opitsch (FW) hält die SABS für eine sinnvolle Einführung. Wir sollten aber mit dem Kirchberg und den Schulgartenweg noch drohende Maßnahmen, die unter diese Satzung fallen könnten abwenden. Bürgermeister Maderer glaubt nicht dass die SABS in naher Zukunft zum Tragen kommt.
    GR Friedrich Albrecht (CSU) führte aus, dass es noch große Einwände bei der Absicht die SABS einzuführen geben wird.
  • Wahlen: Am 24.9.2017 findet die Wahl zum Deutschen Bundestag und für den Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen statt.
    Es wird für Langenaltheim, Büttelbronn und Rehlingen nur je 1 Wahllokal geben und 1 für die Briefwähler. Die Gemeinderäte werden gebeten sich für diesen Tag noch einteilen zu lassen.
  • Geschwindigkeitsmessung Büttelbronn: Leider konnte aus technischen Gründen nur in der Zeit vom 1.6 bis 6.6.2017 gemessen werden. Es ist auch nicht bekannt ob in diesem Zeitraum von Langenaltheim kommend oder von der B2 kommend gemessen wurde.
    In diesen wenigen Tage wurden 2.364 Messungen aufgezeichnet. Auszugsweise einige Zahlen: 237 gemessene waren mit weniger als 10 km/h unterwegs, 169 mit weniger als 15 km/h, 389 wurden mit weniger als 50 km/h und 392 mit weniger als 60 km/h gemessen. Der Aufzeichnungen mit einer gemessenen Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h waren auch zu vermelden.
    GR und Ortssprecher Ralf Straßner (FW) bat um Veröffentlichung der Messergebnisse in der nächsten Ausgabe der Rathaus-Info.
  • Friedhof Büttelbronn: hier stehen Personaländerungen bei der Friedhofspflege bevor.
  • VIP-Karten: für die Steinbeißer-Trophy am 21./22.7. (kommendes Wochenende) besteht für die Mitglieder des Gemeinderates die Möglichkeit VIP-Karten zu erhalten. Meldung über die Verwaltung an Herrn Meerländer. Der Abholort der Karten wird noch geklärt.

GR und Ortssprecher Simon Mößner (FW) wurde vom OGV Rehlingen (Herrn Laubinger) angesprochen warum die Kletterbaumanlage ohne Information entfernt wurde. Die Gemeinde hat festgestellt, dass die Anlage morsch war und sofort gehandelt werden musste.

Bürgermeister Maderer informierte in diesem Zusammenhang, dass der Breitbandausbau in Rehlingen vor dem Abschluss steht; dies bedeutet aber noch nicht, dass bereits die Inbetriebnahme absehbar ist.
Die Anwesenden wurden noch darüber informiert, dass beim "Weidenhaus" am Spielplatz, in Unkenntnis dessen, der Bauhof die Weidenruten wegen Wildwuchs zurückgeschnitten hat; der Schaden hält sich jedoch in Grenzen - die Weiden wachsen nach.

Bekanntgaben aus der letzten Sitzung (nichtöffentlich) vom 20.06.2017

  • Auftrag für die weitere Sanierung der Friedhofsmauer in Büttelbronn wurden an die Fa. Wiedemann, Höttingen vergeben. Kostenvolumen: 22.995,40 € - die Angebotssummen zweier weiterer Bieter lagen nur unwesentlich über dem niedrigsten Gebot.
  • Ein neues Miet-/Pachtverhältnis für die Gaststätte Steinbrunnen wurde ab Juli 2017 vertraglich vereinbart.
  • für die Zeit von 2018 bis 2020 wurde ein Stromliefervertrag mit N-ergie abgeschlossen. Die Ausschreibung erfolgte über Kubus.

Um 21°° Uhr beendete Bürgermeister Maderer den öffentlichen Teil der Sitzung; nach der veröffentlichten Tagesordnung war zu vermuten, dass nach maximal einer dreiviertel Stunde diese abgearbeitet sein könnte – so kann man sich täuschen - hat sich aber gelohnt. Sitzungsende für den Gemeinderat war erst um 22:18 Uhr.

03.08.2017/GS

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